Pratteln BL: Zoll schnappt Kroaten – 14 kg Kokain im PW

BL 7.05.2026 · 09:08

Am Samstag (02.05.2026) stellte das BAZG auf der Raststätte Pratteln in einem Auto mit deutschem Kennzeichen 14 kg Kokain sicher; der Lenker sitzt in U-Haft.

Am 2. Mai 2026 kontrollierten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) auf der Autobahnraststätte Pratteln in Fahrtrichtung Zürich/Bern einen Personenwagen mit deutschem Kennzeichen. Der Lenker des Autos, ein 39-jähriger kroatischer Staatsangehöriger, wurde im Rahmen dieser Kontrolle befragt.

Nach der Befragung beschlossen die Einsatzkräfte, das Fahrzeug einer genaueren Überprüfung zu unterziehen. Das Auto wurde zu diesem Zweck nach Arlesheim gebracht. Dort entdeckten beigezogene Fahrzeugspezialisten im Bereich der hinteren Stossstange insgesamt 14 Pakete mit jeweils einem Kilogramm Kokain.

Das BAZG übergab die sichergestellten Betäubungsmittel der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und leitete den Fall an die Polizei Basel-Landschaft weiter, welche die weiteren Ermittlungen aufnahm. Gegen den Lenker wurde ein Verfahren eingeleitet; er befindet sich in Untersuchungshaft.

Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) ist für die umfassende Sicherheit an der Grenze besorgt. Es nimmt Schutz- und Kontrollaufgaben wahr, erhebt Zölle sowie Abgaben und steuert rund ein Drittel zu den gesamten Einnahmen des Bundes bei. Durch die Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität und irregulärer Migration leistet das BAZG einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Schweiz.

Zudem übernimmt das BAZG Aufgaben in circa 100 nichtzollrechtlichen Bereichen, wie beispielsweise beim Artenschutz, beim Markenschutz oder bei Heilmitteln. Die Kontrollen von Waren, Personen und Transportmitteln werden lage- und risikoabhängig durchgeführt, um den vielfältigen Herausforderungen an der Grenze zu begegnen.

Im Zentrum der Weiterentwicklung der Behörde stehen das Digitalisierungs- und Transformationsprogramm DaziT sowie die Totalrevision des Zollgesetzes. Das Ziel besteht darin, die Abläufe an der Grenze durch eine konsequente Vereinheitlichung, Vereinfachung und Digitalisierung der Prozesse zu optimieren.

Quelle der Meldung: BAZG

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  Redaktion Unfallmeldungen       7 Mai, 2026 09:08