Auf einem Firmengelände an der Unterwerkstrasse in Brugg bemerkte eine Drittperson am Donnerstag, 7. Mai 2026, kurz nach 23.00 Uhr verdächtige Vorgänge und meldete diese der Polizei. Drei dunkel gekleidete Personen schlichen dort um Kabelbobinen herum, auf welchen Kupferkabel aufgewickelt waren.
Nach dem Hinweis suchten mehrere Patrouillen der Regionalpolizei Brugg, der Stadtpolizei Baden sowie der Kantonspolizei Aargau nach den verdächtigen Personen. Eine der Personen flüchtete in Richtung des Kreisverkehrsplatzes an der Unterwerkstrasse, wo sie von der Regionalpolizei Brugg angehalten werden konnte.
Neben den zahlreichen Patrouillen traf auch eine Hundeführerin der Kantonspolizei Aargau rasch vor Ort ein. Ihr Diensthund «Malouk» nahm die Fährte auf und spürte in der Nähe der Gleise unterhalb der Habsburgstrasse zwei weitere Tatverdächtige auf. Diese hatten sich liegend in einem Gebüsch an einem Bord versteckt.
Bei den angehaltenen Personen handelt es sich um drei rumänische Staatsangehörige im Alter von 40, 44 und 46 Jahren. Nach den ersten Erkenntnissen konnten die mutmasslichen Kupferdiebe kein deliktsrelevantes Gut erlangen.
Die Kantonspolizei Aargau nahm alle drei Personen unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat ein Untersuchungsverfahren eröffnet.
Quelle der Meldung: KAPO AG
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