Am Donnerstagnachmittag (25.06.2026) kam es auf der A1 bei St.Gallen zu drei Unfällen im Rückstau, ein 55-jähriger Töfffahrer wurde lebensbedrohlich verletzt.
Streifkollision bei der Einfahrt St. Fiden
Kurz vor 16:15 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung St. Margrethen im Bereich der Einfahrt St. Fiden eine Streifkollision zwischen zwei Fahrzeugen. Beim Fahrstreifenwechsel eines Lieferwagens, der von einem 53-jährigen Mann gelenkt wurde, kam es zum Zusammenstoss mit dem Auto eines 19-jährigen Mannes. Beide Insassen blieben unverletzt, und an den Fahrzeugen entstand nur ein geringer Sachschaden. Die beschädigten Fahrzeuge konnten von der Unfallstelle weggelenkt werden.
Auffahrunfall vor der Ausfahrt Kreuzbleiche
Kurz nach 16:40 Uhr ereignete sich im Bereich vor der Ausfahrt Kreuzbleiche in Fahrtrichtung St. Margrethen ein Auffahrunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Dabei prallte das Auto einer 33-jährigen Lenkerin gegen das Heck des Autos eines 62-jährigen Lenkers. Die Fahrzeuge kamen auf dem Überholstreifen zum Stillstand und mussten abgeschleppt werden. Beide beteiligten Personen wurden leicht verletzt, mussten jedoch nicht ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Franken.
Schwerer Unfall im Rückstau
Kurz vor 17:20 Uhr kam es im Rückstau der vorangegangenen Unfälle zu einer weiteren Kollision, an der ein Motorrad und ein Auto beteiligt waren. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar und wird derzeit abgeklärt. Bei dem Unfall stürzte ein 55-jähriger Motorradlenker und wurde dabei lebensbedrohlich verletzt; der Rettungsdienst brachte ihn umgehend ins Spital. Das Motorrad prallte zudem gegen das vorausfahrende Auto einer 45-jährigen Lenkerin, die zusammen mit ihren beiden Mitfahrenden nach jetzigem Kenntnisstand unverletzt blieb. Dank schneller Massnahmen konnte ein Fahrstreifen der Unfallstelle bis kurz nach 19:20 Uhr passierbar gehalten werden, wenngleich es zu grossräumigen Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr kam.
Einsatzkräfte vor Ort
Bei den ersten beiden Unfällen waren jeweils Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen im Einsatz. Beim dritten Unfall kamen mehrere Patrouillen und Fachspezialisten der Kantonspolizei, die Strassenrettung der Feuerwehr des Sicherheitsverbunds Region Gossau sowie der Rettungsdienst mit Notarzt hinzu, um schnell und effizient zu helfen.
Quelle der Meldung: KAPO SG
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