Am Sonntagnachmittag (05.07.2026) kollidierte auf der A4 bei Knonau ein Motorrad mit einem Auto; der Töfffahrer wurde lebensbedrohlich, eine Mitfahrerin leicht verletzt, die Normalspur war vorübergehend gesperrt.
Auf der Autobahn A4 kam es zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad, bei der ein 42-jähriger Motorradlenker lebensbedrohliche Verletzungen erlitt. Eine weitere Person zog sich leichte Verletzungen zu. Das Ereignis führte zu Verkehrsbehinderungen.
Unfallhergang
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag (5. Juli 2026) gegen 16:45 Uhr auf der A4 in Fahrtrichtung Zürich, auf dem Streckenabschnitt zwischen Knonau (ZH) und Mettmenstetten (ZH). Ein 25-jähriger Lenker eines Personenwagens war zusammen mit seiner Beifahrerin auf der Überholspur unterwegs. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens musste er sein Fahrzeug stark abbremsen. Der nachfolgende 42-jährige Motorradlenker realisierte dies zu spät und kollidierte mit dem Heck des Autos. In der Folge stürzte er, schlitterte über die rechte Fahrspur und kam schliesslich auf dem Pannenstreifen liegend zum Stillstand.
Verletzte Personen
Der 42-jährige Motorradlenker zog sich bei dem Aufprall lebensbedrohliche Verletzungen zu. Er wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug in ein ausserkantonales Spital gebracht. Die 30-jährige Mitfahrerin im Auto wurde leicht verletzt, während der 25-jährige Lenker des Wagens unverletzt blieb.
Ermittlungen und Spurensicherung
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich leitet die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang. Sie ordnete bei dem Motorradlenker eine Blut- und Urinprobe an. Die beteiligten Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt. Da der betroffene Autobahnabschnitt durch die Zuger Polizei betreut wird, standen für die Spurensicherung vor Ort unter anderem die Verkehrspolizei sowie ein Drohnenpilot der Zuger Polizei im Einsatz.
Verkehrsbehinderungen und Einsatzkräfte
Für die Dauer der Patientenversorgung, der Unfallaufnahme sowie der Fahrzeugbergung musste die Normalspur im Bereich der Unfallstelle vorübergehend gesperrt werden. Der Verkehr konnte einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden, was dennoch zu Verkehrsbehinderungen führte. Neben mehreren Einsatzkräften der Zuger Polizei und Mitarbeitenden des Rettungsdienstes Zug befand sich auch ein privates Abschleppunternehmen vor Ort.
Quelle der Meldung: Zuger Polizei
Einordnung
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