Am Dienstagvormittag (21.07.2026) täuschte ein 50-jähriger Franzose in Hirzel zwei Rentnerpaare mit überteuerten Renovationsverträgen und wurde verhaftet.
Die Kantonspolizei Zürich erhielt am Dienstagvormittag die Meldung eines besorgten Sohnes, der berichtete, dass unbekannte Personen am Haus seiner Eltern Arbeiten verrichteten und dafür mehrere zehntausend Franken fordern würden. Als die Polizeipatrouille vor Ort eintraf, bemerkte sie, dass die Handwerker in derselben Nachbarschaft noch an einem zweiten Haus tätig waren.
Die Ermittlungen am Ort des Geschehens ergaben, dass der 50-jährige Franzose, wohnhaft im Kanton Waadt und als Geschäftsführer eines Renovationsunternehmens tätig, die beiden Rentnerpaare dazu veranlasste, an ihren Haustüren Verträge für Reparaturarbeiten in der Höhe von mehreren zehntausend Franken zu unterzeichnen. Aufgrund angeblich neu festgestellter Schäden wurde die Summe schrittweise erhöht, so dass in einem Fall 100’000 Franken und im zweiten Fall knapp 90’000 Franken fällig wurden. Den aktuellen Erkenntnissen zufolge wurden die Arbeiten, sofern sie überhaupt durchgeführt wurden, unterhalb des in der Branche üblichen Qualitätsstandards ausgeführt.
Die Polizei verhaftete den tatverdächtigen Franzosen, der sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten muss. Zu den Vorwürfen zählen unter anderem gewerbsmässiger Betrug, Wucher, Widerhandlungen gegen das Mehrwertsteuergesetz sowie weitere Delikte.
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Quelle der Meldung: KAPO ZH
