Schiers GR: Tragischer Unfall auf N28 fordert zwei Tote

GR Breaking News 10.08.2026 · 11:09
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Am Sonntagnachmittag (09.08.2026) kam es auf der Nationalstrasse N28 in Schiers zu einer Frontalkollision. Zwei Personen verstarben, drei wurden verletzt.

Am Sonntagnachmittag ist es auf der Nationalstrasse N28 zwischen Schiers und Grüsch zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Bei einer Frontalkollision kamen zwei Personen ums Leben. Drei weitere Personen wurden leicht bis schwer verletzt.

Kurz nach 15 Uhr war ein in der Schweiz immatrikuliertes Auto von Davos in Richtung Landquart unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Lenker auf der langen Geraden zwischen Schiers und Grüsch auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden, in Italien immatrikulierten Personenwagen.

Durch den heftigen Aufprall wurde das italienische Fahrzeug angehoben und auf die Leitplanke zwischen der Strasse und dem Bahntrassee geschleudert. Das Auto kam schliesslich auf der linken Fahrzeugseite zum Stillstand. Für den italienischen Lenker und eine Mitfahrerin kam jede Hilfe zu spät. Beide erlagen ihren Verletzungen. Eine weitere Mitfahrerin wurde schwer verletzt.

Im Schweizer Fahrzeug erlitten der Lenker, eine Frau sowie ein Kind leichte Verletzungen. Mehrere Rettungsdienste versorgten die Verletzten vor Ort und brachten sie anschliessend in verschiedene Spitäler. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte leisteten zahlreiche Ersthelfende Erste Hilfe. Die Nationalstrasse N28 musste nach dem Unfall während rund viereinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde in dieser Zeit über die Chlusstrasse umgeleitet.

Grossaufgebot nach schwerem Unfall

Aufgrund der Schwere des Unfalls standen zahlreiche Einsatzkräfte im Einsatz. Aufgeboten wurden zwei Rettungswagen der Rettung Chur sowie je ein Rettungswagen des Rettungsdienstes Schiers und der Rettung St. Gallen. Zudem kamen zwei Helikopter der Rega und ein Helikopter der Alpine Air Ambulance zum Einsatz.

Weiter waren 13 Angehörige der Feuerwehr Mittelprättigau, Mitarbeitende des Tiefbauamtes Graubünden, ein Spezialist der Rhätischen Bahn, eine Abschleppfirma sowie mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Graubünden vor Ort. Die Kantonspolizei Graubünden untersucht gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Graubünden die genaue Ursache der tödlichen Frontalkollision.

Quelle der Meldung: Kantonspolizei Graubünden


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  Redaktion Unfallmeldungen       10 August, 2026 11:09