[UPDATE] Hohe Waldbrandgefahr in der Schweiz – Lage am 16.08.26

CH Breaking News 16.08.2026 · 18:59

Die anhaltende Trockenheit sorgt in der Schweiz weiterhin für eine angespannte Waldbrandsituation. Praktisch im ganzen Land besteht derzeit eine hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr. In zahlreichen Kantonen gelten deshalb Feuerverbote oder Einschränkungen im Umgang mit offenem Feuer.

Besonders ausgetrocknete Vegetation, trockene Böden und fehlende ergiebige Niederschläge erhöhen das Risiko. Bereits kleine Zündquellen können unter ungünstigen Bedingungen ausreichen, um einen Flur- oder Waldbrand auszulösen.

In vielen Kantonen gelten Feuerverbote

Welche Regeln gelten, unterscheidet sich je nach Kanton und teilweise sogar nach Gemeinde. Möglich sind Feuerverbote im Wald und in Waldesnähe bis hin zu absoluten Feuerverboten im Freien.

So gilt beispielsweise im Kanton Zug derzeit aufgrund der höchsten Gefahrenstufe ein absolutes Feuerverbot im Freien. Dort sind unter anderem Feuerstellen, Feuerschalen sowie Holzkohle- und Einweggrills verboten.

Auch im Kanton Bern gilt weiterhin ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Der Mindestabstand zum Wald beträgt dort 50 Meter. Zudem sind Feuerwerk, Höhenfeuer und Himmelslaternen verboten.

Kurze Regenschauer reichen nicht aus

Einzelne Gewitter oder kurzfristige Niederschläge bedeuten nicht automatisch eine Entspannung. Nach Angaben des Bundes können solche Niederschläge die Situation lediglich vorübergehend verbessern. Insbesondere tiefere Bodenschichten und das Grundwasser benötigen länger, um sich zu regenerieren. Für eine nachhaltige Entspannung wären länger anhaltende und grossflächige Niederschläge notwendig.

Vor dem Grillieren unbedingt Regeln kontrollieren

Wer grillieren, eine Feuerstelle benutzen oder anderweitig Feuer im Freien machen möchte, sollte sich vorher über die aktuell geltenden Bestimmungen informieren. Entscheidend sind die Vorgaben des jeweiligen Kantons beziehungsweise der Gemeinde.

Die Behörden rufen dazu auf, bestehende Verbote konsequent einzuhalten. Auch Raucherwaren und Streichhölzer dürfen keinesfalls achtlos weggeworfen werden.

Die aktuelle Waldbrandgefahr und die kantonalen Massnahmen werden laufend angepasst.

Quelle der Meldung: Bundesamt für Umwelt BAFU
Bildquelle: KI-generiert

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  Redaktion Unfallmeldungen       16 August, 2026 18:59