Am Abend des 4. Januar 2017 soll Hassan Fayas Gyndy seine schwangere Tochter in Köln getötet haben. Er wird auf der EU-Most-Wanted-Liste von Europol und ENFAST gesucht. Dem deutschen Staatsangehörigen werden im Rahmen laufender Ermittlungen Mord sowie schwere Körperverletzung vorgeworfen.
Tötungsdelikt an schwangerer Tochter
Dem Beschuldigten Hasan Fayas GYNDY wird zur Last gelegt, am Abend des 4. Januar 2017 seine zum Tatzeitpunkt 19 Jahre alte, schwangere Tochter in Köln ermordet zu haben. Die Tochter hatte den Entschluss gefasst, aus dem Elternhaus auszuziehen. Nachdem sie ihre Sachen gepackt und dem Beschuldigten mitgeteilt hatte, dass sie in einem Frauenhaus Schutz suchen wolle, schlug er ihr vor, sie dorthin zu fahren.
Anschliessend verliessen die beiden das Elternhaus im Auto des Beschuldigten. Im weiteren Verlauf dieses Abends tötete Hassan Fayas GYNDY seine Tochter in einem Gebüsch nahe dem Höhenberger Ring in Köln. Ein mögliches Motiv könnte darin liegen, dass er die Beziehung seiner Tochter beziehungsweise den Umstand, dass sie ein Kind von einem Angehörigen einer anderen Glaubensgemeinschaft erwartete, nicht akzeptierte und die Ehre der Familie wiederherstellen wollte.
Flucht und Kontaktaufnahme aus dem Irak
Nach dem Delikt flüchtete Hassan Fayas GYNDY in den Irak. Von dort aus meldete er sich bei der Polizei und gab an, wo die Leiche seiner Tochter zu finden sei. Seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Der Tatverdächtige ist jesidischen Glaubens.
Quelle der Meldung: Europol / EU Most Wanted
