Mariana Mijailovic wird per internationalem Haftbefehl gesucht. Als vermeintliche Schamanin ergaunerte sie in der Schweiz, Österreich und Deutschland Millionen.
Mariana Mijailovic wird auf der Most-Wanted-Liste der EU (Europol/ENFAST) gesucht. Gegen die österreichische Staatsbürgerin serbischer Abstammung liegt ein internationaler Haftbefehl vor. Der Verdacht lautet auf schweren, gewerbsmässigen Betrug. Dies beinhaltet auch Betrug zum Nachteil der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften im Sinne des Übereinkommens vom 26. Juli 1995 über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften. Die Ermittlungen dauern an.
Vorwürfe und Vorgehensweise
Die Verdächtige tritt unter dem Decknamen Amela auf. Sie steht im Verdacht, sich mehrere Millionen Euro angeeignet zu haben, indem sie sich als Schamanin ausgab. Ihren Opfern – mehrheitlich Frauen – bot sie gegen hohe Geldbeträge angebliche «Reinigungsrituale» an, die angeblich vor Flüchen wie Krankheit und Tod schützen sollten. Zur Legitimierung ihres Vorgehens forderte sie Bargeld, Gold und Wertgegenstände. Tatorte wurden in Österreich, der Schweiz sowie in Deutschland festgestellt.
Hinweise und Ermittlungsnetzwerk
Die Inhalte werden von den nationalen ENFAST-Teams der EU-Mitgliedstaaten verwaltet und publiziert. Die Administratoren dieser Teams schalten die meistgesuchten flüchtigen Personen ihres jeweiligen Landes auf und empfangen sämtliche sachdienlichen Hinweise direkt. Die gesuchten Personen werden von ENFAST mit Unterstützung von Europol gesucht.
Quelle der Meldung: Europol / EU Most Wanted
