Grosskontrolle an Schweizer Grenze: 406 Fahrzeuge und 476 Personen überprüft

GE Einbruch 23.09.2026 · 17:27
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Am Mittwoch (23.09.2026) veröffentlichte die Genfer Kriminalpolizei Fotos von sichergestellten oder gefundenen Schmuckstücken und Wertsachen. Französische und Schweizer Polizei- und Zollkräfte haben bei einer gross angelegten gemeinsamen Kontrollaktion entlang der Grenze 406 Fahrzeuge und knapp 476 Personen überprüft. Dabei stellten die Einsatzkräfte mehrere Verstösse fest. Insgesamt waren 68 Einsatzkräfte sowie Spezialisten, Hundeteams und ein Helikopter beteiligt.

Französische und Schweizer Sicherheitsbehörden haben am Mittwochnachmittag erneut gemeinsam gegen grenzüberschreitende Kriminalität, irreguläre Migration, Schmuggel und Betrug kontrolliert. Die Aktion fand im Rahmen der grenzüberschreitenden Einsatzplattform POT 25/90 statt.

Die Kontrollen erstreckten sich auf beide Seiten der französisch-schweizerischen Grenze. Kontrolliert wurde auf verschiedenen Strassenabschnitten in den französischen Départements Doubs und Territoire de Belfort sowie in den Kantonen Neuenburg und Jura.

68 Einsatzkräfte und Helikopter beteiligt

Für die Grosskontrolle wurden feste Kontrollpunkte mit mobilen und stichprobenartigen Kontrollen auf weniger stark frequentierten Strassen kombiniert. Insgesamt richteten die Behörden 15 feste und mobile Kontrollstellen in sechs Kontrollsektoren ein.

An der Aktion beteiligten sich 68 Einsatzkräfte. Unterstützt wurden sie unter anderem von Hundeteams sowie Spezialisten für die Erkennung gefälschter Dokumente und für Fahrzeugkontrollen. Auch ein Helikopter kam zum Einsatz.

Verstösse gegen Waffen- und Strassenverkehrsrecht

Im Verlauf der Aktion kontrollierten die Behörden insgesamt 406 Fahrzeuge und knapp 476 Personen. Dabei wurden verschiedene Verstösse festgestellt.

Unter anderem registrierten die Einsatzkräfte zwei Verstösse gegen das Waffengesetz sowie eine Fahrt unter Drogeneinfluss. Hinzu kamen mehrere Verstösse gegen die Strassenverkehrsvorschriften. In zwei Fällen wurden Fahrzeuge stillgelegt.

Zu einem besonderen Zwischenfall kam es im französischen Fessevillers. Ein den französischen Behörden bereits bekannter Lenker durchbrach während der Operation eine Strassensperre. Das betreffende Fahrzeug wurde später ohne Fahrer aufgefunden. Die französischen Behörden können den Mann zu einem späteren Zeitpunkt festnehmen.

Zusammenarbeit zwischen Frankreich und der Schweiz

An der gemeinsamen Aktion waren verschiedene Behörden aus beiden Ländern beteiligt. Dazu gehörten unter anderem die Polizei des Kantons Neuenburg, die Kantonspolizei Jura, französische Gendarmerie- und Polizeieinheiten sowie Zollbehörden aus Frankreich und der Schweiz. Die Leitung und Koordination des Einsatzes lag beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG).

Die beteiligten Behörden arbeiten nicht nur bei solchen Grosskontrollen zusammen. Auch während des übrigen Jahres findet ein grenzüberschreitender Austausch in den Bereichen Informationsgewinnung, Kontrollen und Ermittlungen statt. Ziel ist es, Ressourcen und Fachwissen zu bündeln und damit insbesondere Schmuggel sowie andere Formen der grenzüberschreitenden Kriminalität effektiver zu bekämpfen.

Quelle der Meldung: Kantonspolizei Genf

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  Redaktion Unfallmeldungen