Cham ZG: Raser (62) mit 166 km/h auf A4 erwischt
In der Zeit zwischen Donnerstag (02.04.2026) und Samstag (04.04.2026) stoppte die Zuger Polizei getunte Autos, Raser und weitere Verkehrssünder und zeigte alle an.
In der Zeit zwischen Donnerstag (2. April 2026) und Samstag (4. April 2026) haben Spezialisten der Verkehrspolizei an verschiedenen Örtlichkeiten fünf Fahrzeughalter gestoppt und deren Auto sichergestellt. Dies geschah, weil die Lenkenden ein unerlaubtes Software-Tuning am Steuergerät vorgenommen und dadurch eine Leistungssteigerung erzielt haben.
Bei den Lenkenden handelt es sich um fünf Männer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren, die in den Kantonen Zug, Luzern, Schwyz und St. Gallen wohnhaft sind. Die sichergestellten Autos gehören zu den Marken BMW und Mercedes.
Über die Ostertage wurden zudem vier Fahrzeuglenkende gestoppt, die deutlich zu schnell fuhren. Ein 62-jähriger Lenker war am Donnerstag auf der Autobahn A4, zwischen Lindencham und der Verzweigung Rütihof, mit einer Nettogeschwindigkeit von 166 km/h unterwegs, obwohl auf diesem Streckenabschnitt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h gilt.
Ebenfalls am Donnerstag wurde ein 22-jähriger Lenker angehalten, der auf der Autobahn A4 zwischen Küssnacht (SZ) und Rotkreuz im Baustellenbereich (60 km/h) mit einer Nettogeschwindigkeit von 101 km/h fuhr.
Am Samstag wurde ein weiterer Schnellfahrer auf der Autobahn A4, zwischen der Verzweigung Blegi und Lindencham, registriert. Der 27-jährige Lenker überschritt die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h um netto 33 km/h.
Zu guter Letzt wurde am Ostermontag auf der Ratenstrasse in der Gemeinde Oberägeri ein Fahrzeug festgestellt, das mit einer Nettogeschwindigkeit von 133 km/h unterwegs war, wobei auf diesem Streckenabschnitt lediglich 80 km/h zulässig sind.
Während der letzten Tage wurden durch die Spezialisten der Verkehrspolizei weitere Verstösse dokumentiert. So wurde am Donnerstagnachmittag auf der Zugerstrasse in der Gemeinde Neuheim ein Sattelmotorfahrzeug mit einer Überhöhe von 4.20 m angehalten. Da damit die erlaubte Höhe um 20 cm überschritten wurde, musste der pakistanische Chauffeur eine Bussenkaution von mehreren hundert Franken hinterlegen und die Überhöhe korrigieren.
Wegen wiederholt zu dichtem Auffahren und dem damit verbundenen Nicht-Einhalten des erforderlichen Sicherheitsabstands wurde am Freitagabend eine 27-jährige Lenkerin angehalten, die auf der Autobahn A4 zwischen der Verzweigung Rütihof und Affoltern am Albis unterwegs war.
Am Freitagabend stoppte die Polizei in Cham zudem einen Motorradlenker wegen übermässigen Lärms. Abklärungen ergaben, dass der 24-jährige Lenker den sogenannten DB-Killer entfernt hatte – ein gesetzlich vorgeschriebenes Bauteil, das zur Reduktion des Geräuschpegels beiträgt.
Bei einer weiteren Fahrzeugkontrolle am Samstag stellten die Einsatzkräfte bei einem 63-jährigen Lenker fest, dass er die erforderliche Abgaswartung seit mehreren Jahren nicht durchgeführt hat.
Den Abschluss der polizeilichen Massnahmen bildete am Montagabend eine 22-jährige Lenkerin, die trotz Überholverbot auf der Kantonsstrasse in Menzingen ein vorausfahrendes Fahrzeug überholte.
Sämtliche Fahrzeuglenkende werden für ihr Fehlverhalten zur Anzeige gebracht und müssen sich bei der Staatsanwaltschaft verantworten.
Quelle der Meldung: Zuger Polizei