Courgenay JU: A16-Vollsperrung – 9 Entenküken gerettet
Am Montagmorgen (11.05.2026) wurde die A16 bei Courgenay–Porrentruy kurz gesperrt, um neun Entenküken aus einem Entwässerungsgraben zu retten; die Mutter verstarb.
Autobahn gesperrt
Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu garantieren und die Rettung der Vögel zu ermöglichen, musste die Autobahn A16 vorübergehend in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung der Autobahn dauerte etwa dreissig Minuten.
Rettung aus dem Entwässerungsgraben
Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei erhielt kurz vor 7.45 Uhr die Meldung, dass eine Entenfamilie die Autobahn überquerte. Weil sie in den Entwässerungsgraben zwischen den beiden Fahrspuren gefallen waren, mussten die neun Entenküken befreit werden. Dank des schnellen Eingreifens eines Polizisten gelang die Rettung rasch.
Auch der Infrastrukturdienst (SIN) stand im Einsatz, um die Küken zu bergen, die unter den Entwässerungsgittern festsassen. Die Mutter konnte leider nicht gerettet werden.
Unterbringung im Sikypark
Die etwa zwei Wochen alten Entenküken wurden nach der Bergung zuerst zum Centre A16 in Delémont gebracht. Anschliessend nahm der Wildhüter die Tiere in Obhut. Im Anschluss wurden sie dem Schweizer Wildtier-Rettungszentrum Sikypark in Crémines übergeben. Dort wurden sie schnell von einer Ente derselben Art adoptiert.
Quelle der Meldung: KAPO JU

