Airolo TI: 25-Mio.-CUPRA-Spur auf A2 zum Gotthard offen
Am Dienstag (12.05.2026) informiert das ASTRA, dass ab morgen die Vorfahrtsspur Airolo/Passo CUPRA mit halbautomatischer Signalisation definitv in Betrieb geht.
Die Öffnung der Fahrspur wird von der Verkehrsmanagementzentrale VMZ entsprechend den tatsächlichen Verkehrsbedingungen auf lokaler und nationaler Ebene gesteuert.
Ab morgen, Mittwoch, 13. Mai 2026, bietet das ASTRA die CUPRA-Fahrspur in ihrer endgültigen Form an. Nach der provisorischen Phase, die in den Sommern von 2022 bis 2025 in Betrieb war und durch manuell gesteuerte Beschilderung sowie die Durchfahrt durch die Raststätte Gotthard Süd gekennzeichnet war, wird die Nutzung der Fahrspur ab diesem Jahr durch eine verbesserte und halbautomatisierte Beschilderung unterstützt.
Es handelt sich um ein dynamisches System, das es je nach Verkehrslage ermöglicht, die Pannenbahn in eine Fahrspur umzuwandeln, die den Verkehrsteilnehmern vorbehalten ist, die nach Airolo oder zum Pass fahren.
Die Aktivierung der Fahrspur wird stets deutlich durch Leuchttafeln und Beschilderung entlang der Zufahrtsstrecke zum Tunnel angezeigt. Diese Hinweise ermöglichen es, im Voraus zu erkennen, wann die Fahrspur geöffnet ist, und informieren über den Unterschied bei den Fahrzeiten zwischen der Durchfahrt durch den Tunnel und der Fahrt über den Gotthardpass.
Wenn die Vorfahrtsspur aktiv ist, können diejenigen, die den Pass überqueren oder in Richtung Airolo fahren, auf die Vorfahrtsspur wechseln und so Staus und Warteschlangen vermeiden. Ist die Vorfahrtsspur hingegen nicht aktiv, dient sie weiterhin als Notfahrspur und darf daher nicht für den Verkehr genutzt werden.
Zusätzlich zur Einführung einer moderneren und spezifischeren Beschilderung wurde eine Umgehungsstrasse um die Raststätte San Gottardo Süd herum gebaut, um eine Kreuzung der Verkehrsströme von und zur Raststätte zu vermeiden.
Es wird darauf hingewiesen, dass die CUPRA nur bei befahrbarer Passstrasse genutzt werden kann. Das Ziel der Vorfahrtsspur Airolo/Passo ist es, die Verlagerung des Verkehrs auf die Kantonsstrasse in Richtung Norden zu reduzieren, die Unannehmlichkeiten und Gefahren für die ansässige Bevölkerung verursacht, sowie die Kapazitätsengpässe des Tunnels an Tagen mit hohem Verkehrsaufkommen zumindest teilweise auszugleichen.
Das ASTRA empfiehlt daher die Nutzung der CUPRA, die den Zugang zu den Pässen und zum Dorf Airolo ermöglicht, ohne die Autobahn zu verlassen, und appelliert an die Lenkerinnen und Lenker, sich an die Beschilderung und die Verkehrsregeln zu halten, um einen flüssigen und sicheren Verkehrsfluss zu gewährleisten.
Die Investitionskosten für den Bau der endgültigen CUPRA belaufen sich auf rund 25 Mio. CHF, die vollständig vom Bund getragen werden.
Quelle der Meldung: ASTRA