Unfall-Chaos auf der A12 FR wegen Schnee und Regen
Am Freitag, 15. Mai 2026, kam es auf der Autobahn A12 an verschiedenen Stellen zwischen Rossens und Châtel-St-Denis zwischen 17:20 Uhr und 22:20 Uhr zu mehreren einzelnen Verkehrsunfällen. Aus diesem Grund wurden Polizeistreifen, Rettungswagen, die Feuerwehr des Bataillons Süd, der interkantonale Autobahnunterhalt (SIERA) und der Pannendienst aufgeboten. Die Hauptursachen für die Vorfälle waren Geschwindigkeiten, die nicht an die Strassenverhältnisse (Regen und Schnee) angepasst waren, sowie Kontrollverluste. Insgesamt waren 19 Fahrzeuge in die Unfälle verwickelt. Zehn Personen wurden dabei verletzt und durch Rettungssanitäter in ein Spital gebracht.
Chronologie der Ereignisse:
• 17:20 Uhr – Alpenseite, auf der Höhe des Anschlusses Bulle: Sieben Lenker verloren aufgrund einer nicht an die Strassenverhältnisse angepassten Geschwindigkeit die Herrschaft über ihre Fahrzeuge und verursachten einen Unfall. Drei Personen erlitten Verletzungen und wurden in ein Spital gebracht.
• 17:30 Uhr – Juraseite, auf der Höhe des Anschlusses Bulle: Vier Fahrzeuge waren in eine weitere Kollision verwickelt. Diese wurde durch eine Verkehrsverlangsamung, einen ungenügenden Sicherheitsabstand und den Verlust der Fahrzeugkontrolle ausgelöst. Vier Personen wurden verletzt und ins Spital transportiert. Die beteiligten Fahrzeuge wurden auf Anordnung des diensthabenden Staatsanwalts für die Ermittlungen beschlagnahmt.
• 20:50 Uhr – Juraseite, auf der Höhe der Einfahrt nach Bulle: Ein Lenker verlor auf der rutschigen Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen ein Polizeifahrzeug. Dieses war auf dem Pannenstreifen parkiert, um den Bereich abzusichern. Eine Polizistin wurde dabei leicht verletzt; ihr Zustand machte einen Spitalaufenthalt jedoch nicht erforderlich.
• 21:15 Uhr – Alpenseite, ein bis zwei Kilometer vor der Ausfahrt Bulle: Ein Lenker verlor wegen einer nicht an die Strassenverhältnisse angepassten Geschwindigkeit die Herrschaft über sein Fahrzeug und prallte gegen die Mittelleitplanke. Kurz darauf verlor auch eine zweite Lenkerin bei der Annäherung an die Unfallstelle die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der erste Lenker wurde verletzt und ins Spital gebracht.
• 22:20 Uhr – Alpenseite (zwischen Châtel-St-Denis und Vaulruz): Ein weiterer Kontrollverlust wegen einer nicht angepassten Geschwindigkeit führte zu einer Massenkarambolage, an der insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt waren. Die Beifahrerin eines dieser Fahrzeuge wurde leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Die Sperrung mehrerer Abschnitte der A12 war erforderlich, um die Sicherheit der Lenker und der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Es wurden Umleitungen eingerichtet. Die Situation hat sich heute Morgen gegen 04:00 Uhr wieder vollständig normalisiert.
Den Verkehrsteilnehmern wird für ihre Geduld gedankt, zudem werden alle zu grösster Vorsicht im Strassenverkehr aufgerufen. Zurzeit laufen mehrere Untersuchungen, um die genauen Umstände dieser Unfälle zu klären.
Quelle der Meldung: KAPO FR