Am Dienstag (26.05.2026) stellten sich zwei 19-jährige Schweizer nach der Schussabgabe in Wallisellen der Polizei; sie wurden wegen versuchter Tötung verhaftet. Der Geschädigte befindet sich ausser Lebensgefahr.
Im Zusammenhang mit dem Tötungsversuch in Wallisellen ist es der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich gelungen, zwei Tatverdächtige zu identifizieren. Infolge der Ermittlungen stellten sich die beiden 19-jährigen Schweizer am Dienstag bei der Kantonspolizei beziehungsweise bei der Stadtpolizei Winterthur. Die im Kanton Zürich wohnhaften Männer wurden daraufhin verhaftet. Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führt gegen die beiden Männer ein Strafverfahren wegen versuchter Tötung und wird beim zuständigen Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragen. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung.
Schussabgabe im Mai 2026
Am 23. Mai 2026 war kurz nach Mitternacht in Wallisellen ein 24-jähriger Syrer bei einer Schussabgabe schwer verletzt worden. Die ausgerückten Einsatzkräfte fanden den Geschädigten an der Hertistrasse vor. Er wurde medizinisch versorgt und in ein Spital gebracht. Gemäss den ersten Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich flüchtete die Täterschaft in einem Personenwagen.
Quelle der Meldung: KAPO ZH