Basel BS: 38 Festnahmen bei 171 Kontrollen im Kleinbasel
Im Monat April und Mai 2026 führte die Kantonspolizei Basel-Stadt im unteren Kleinbasel eine Schwerpunktaktion durch, kontrollierte 171 Personen und nahm 38 fest.
Während der Aktionsdauer wurden insgesamt 171 Personenkontrollen durchgeführt. Dabei kam es zu 38 Festnahmen. Unter den festgenommenen Personen befanden sich 15 algerische, 4 marokkanische, 3 türkische sowie 16 weitere Staatsangehörige.
In rund drei Vierteln der Fälle erfolgte die Festnahme aufgrund einer kantonalen Ausgrenzung. Personen ohne Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung, die die öffentliche Sicherheit und Ordnung stören sowie bei denen eine sofortige Wegweisung nicht möglich ist, werden in der Regel durch das Migrationsamt Basel-Stadt vom Kanton Basel-Stadt ausgegrenzt. Dies bedeutet, dass sie das Kantonsgebiet nicht mehr betreten dürfen.
Bei einem Verstoss gegen diese Ausgrenzung verfügt das Migrationsamt die Festnahme, übergibt die betroffenen Personen dem zuständigen Kanton und erstattet Anzeige wegen Missachtung der Ausgrenzung.
Beispielhaft können in diesem Zusammenhang zwei Festnahmen erwähnt werden, die zuvor mehrfach polizeilich aufgefallen waren. Ein knapp dreissigjähriger Mann war bereits wegen Gewalt- und Vermögensdelikten sowie Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten. Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass gegen ihn eine gültige Ausgrenzung bestand, woraufhin er festgenommen wurde.
Ebenfalls wurde ein Mann Mitte zwanzig festgenommen, der zuvor aufgrund von Verstössen gegen das Heilmittelgesetz und im Zusammenhang mit Fahrraddiebstählen auffiel, da er die geltende Ausgrenzung missachtet hatte.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt zieht eine positive Bilanz der Schwerpunktaktion. Aus ihrer Sicht hat der hohe Kontrolldruck zum Beginn der wärmeren Jahreszeit massgeblich zur Eindämmung eines starken Anstiegs der betroffenen Deliktsarten und deren Begleiterscheinungen beigetragen.
Quelle der Meldung: KAPO BS