In der Nacht (07.06.2026) kam es im Keller eines Mehrfamilienhauses in Olten zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung; neun Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht, das Haus ist vorläufig unbewohnbar.
Am Sonntag, 7. Juni 2026, ging bei der Kantonspolizei Solothurn um 00.40 Uhr die Meldung über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Rosengasse in Olten ein. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie eine starke Rauchentwicklung in dem Gebäude fest. Der Rauch breitete sich vom Keller aus in das Treppenhaus sowie in die Wohnungen aus. Aus diesem Grund mussten alle anwesenden Bewohnerinnen und Bewohner evakuiert werden.
Neun Personen im Spital kontrolliert
Neun Personen wurden nach einer ersten Betreuung durch den Rettungsdienst vor Ort mit Ambulanzen für medizinische Kontrollen in verschiedene Spitäler transportiert. Ernsthafte Verletzungen erlitt niemand. Durch den raschen Löscheinsatz der Feuerwehr Olten konnte das Feuer bald unter Kontrolle gebracht und schliesslich komplett gelöscht werden. Dennoch ist das Gebäude im Moment nicht bewohnbar. Für die betroffenen Personen konnte eine Unterkunft bei Privaten oder in einem Hotel organisiert werden.
Brandursache geklärt
Angaben zur genauen Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch nicht zuverlässig vor. Die Ermittlungen zur Brandursache, die durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn vorgenommen wurden, weisen darauf hin, dass ein technischer Defekt an der Akku-Einheit eines Elektro-Rollers das Feuer auslöste. Dieser Akku wurde zum Zeitpunkt des Brandausbruchs geladen.
Quelle der Meldung: KAPO SO
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