In der Nacht (08.06.2026) auf Montag wurde bei Montmollin eine vermisste Frau dank Rega-Suchhelikopter und Kapo Neuchâtel verletzt in einem Feld gefunden.
Eine Frau verliess am Sonntagabend nach 22 Uhr ihr Zuhause bei Montmollin (NE), um eine kurze Runde mit ihrem Hund zu drehen. Als das Tier nach einiger Zeit ohne sie zurückkehrte, bemerkten Angehörige die Situation und schlugen Alarm.
Die Kantonspolizei Neuchâtel leitete daraufhin eine gross angelegte Suche ein. Dabei kamen Polizeipatrouillen, die Hundestaffel sowie eine Drohne zum Einsatz. Die Suchmassnahmen blieben jedoch zunächst ohne Ergebnis.
Nach Mitternacht forderte die Kantonspolizei Neuchâtel deshalb die Unterstützung der Rega an. Der Einsatzleiter der Rega bot den Suchhelikopter mit seiner spezialisierten Crew auf, woraufhin dieser kurz darauf ins Suchgebiet startete. Zur Unterstützung der Suche am Boden wurden zudem Bergretter der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) aufgeboten.
Der Suchhelikopter der Rega ist mit einem Hightech-Suchsystem ausgerüstet, das von einem speziell ausgebildeten Operator bedient wird. Dieses System umfasst eine hochsensible Wärmebildkamera, optische Sensoren, ein Gerät zur Ortung von Mobiltelefonen, eine Computerkonsole in der Kabine sowie einen gekoppelten Suchscheinwerfer.
In den frühen Morgenstunden in einem Feld gefunden
Aufgrund der genauen Vorarbeit der Kantonspolizei Neuchâtel wurde das Suchgebiet in Sektoren aufgeteilt. Die Crew des Rega-Suchhelikopters flog diese systematisch ab, vorerst jedoch ohne Erfolg. Nach rund 45 Minuten entschied sich die Besatzung, zum Wohnort der Vermissten zurückzufliegen.
Beim Landeanflug nahm die Crew auf dem Wärmebild ein schwaches Signal in einem hohen, dicht bewachsenen Feld wahr. Der Helikopter kreiste über der Stelle und leuchtete sie mit dem Suchscheinwerfer aus. Dabei entdeckte die Besatzung die Frau im Feld, die mit der Hand auf sich aufmerksam machte.
Dank der präzisen Lokalisierung aus der Luft konnten die Einsatzkräfte der Polizei und der ARS rasch zur Position gelangen. Ein Rettungssanitäter der Rega, der im Suchhelikopter mitflog, übernahm vor Ort die medizinische Erstversorgung.
Die Patientin hatte sich am Knie verletzt und konnte sich kaum noch fortbewegen, weshalb sie nicht in der Lage war, selbständig nach Hause zurückzukehren. Die unterkühlte Frau wurde schliesslich von einer Ambulanz in das nächstgelegene geeignete Spital gebracht.
Weiterführende Informationen: rega.ch/suchezurrettung
Quelle der Meldung: REGA
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