Bern BE: Fernzugriffsbetrug – Polizei warnt nach Millionenklau

BE 10.06.2026 · 17:18

Im Zeitraum vom November 2025 bis April 2026 erbeuteten Betrüger im Kanton Bern via Fernzugriffssoftware mehrere Millionen Franken; die Polizei warnt und gibt Präventionstipps.

An active, professional, and objective tone is required. I will ensure no facts are changed, no new information is added, and Swiss Standard German is used throughout.

Let’s write the final text.Seit November 2025 verzeichnet die Kantonspolizei Bern im gesamten Kantonsgebiet eine deutliche Zunahme von Meldungen über die Betrugsmethode «Remote Access Scam». Bei diesem sogenannten Fernzugriffsbetrug bauen die Täterschaften ein Bedrohungsszenario auf. Damit setzen sie ihre Opfer unter Druck, um sie zu unüberlegtem Handeln zu bewegen.

Opfer werden zu Installationen von Fernzugriffsoftwares gedrängt

Bei den aktuell gemeldeten Betrugsfällen kontaktieren die Täterinnen und Täter die betroffenen Personen telefonisch. Sie geben sich dabei als Angestellte einer Schweizer Bank, als Mitarbeitende des technischen Supports oder als Polizeifachkräfte aus. Mit frei erfundenen, an die jeweilige Situation angepassten Geschichten gewinnen sie das Vertrauen der Geschädigten. In der Folge erhalten sie über eine Fernzugriffssoftware (AnyDesk, TeamViewer oder ScreenConnect) Zugriff auf deren Computer beziehungsweise auf das E-Banking. Auf diese Weise lassen sich die Sicherheitssysteme der Banken umgehen. Anschliessend werden Geldbeträge vom Konto der Opfer auf diverse Schweizer Konten überwiesen.

Im Zeitraum von November 2025 bis April 2026 gelang es den unbekannten Täterschaften so, im ganzen Kanton Bern mehrere Millionen Schweizer Franken zu erbeuten.

Kantonspolizei Bern warnt

Keine vertrauenswürdige Institution verlangt jemals die Installation von Fernzugriffssoftware oder die Bekanntgabe von Passwörtern und Sicherheitscodes. Die Kantonspolizei Bern mahnt in diesem Zusammenhang zur Wachsamkeit. Mit den folgenden Ratschlägen schützen Sie sich, Angehörige und Bekannte:

  • Reagieren Sie nicht auf Telefonanrufe, bei denen Unbekannte Sie dazu bringen wollen, eine Software zu installieren, Bargeld abzuheben, Zahlungen zu leisten oder Geld, Bankkarten oder Wertsachen zu übergeben oder zu deponieren.
  • Erlauben Sie niemals einen Fernzugriff, wenn Sie die Person nicht kennen und den Kontakt nicht selbst hergestellt haben.
  • Geben Sie weder am Telefon noch im persönlichen Gespräch Passwörter, Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen sowie Daten von Bankkonten und Kreditkartennummern an fremde Personen weiter. Vertretende von Polizei, Behörden und Banken verlangen niemals Bankkarten und/oder PIN-Codes.
  • Beenden Sie das Telefongespräch bei Unsicherheit sofort und setzen Sie sich über die offiziellen Kontaktangaben selbst mit der von den Betrügerinnen und Betrügern genannten Organisation in Verbindung.
  • Melden Sie den Vorfall der Polizei.

Quelle der Meldung: KAPO BE

Einordnung

Polizeimeldungen direkt aufs Handy WhatsApp-Kanal folgen
  Redaktion Unfallmeldungen       10 Juni, 2026 17:18