Am Sonntagnachmittag (28.06.2026) verursachte ein 31-Jähriger ohne Führerausweis auf der A1 bei Tagelswangen einen Selbstunfall mit Trümmerfeld, mehreren beschädigten Autos, stundenlangen Sperrungen und Verdacht auf Raserdelikt.
Unfallhergang
Gegen 15.30 Uhr fuhr ein 31-jähriger Schweizer auf der A1 in Richtung Zürich. Kurz vor der Bahnüberführung überholte er ein anderes Fahrzeug auf der rechten Seite. Während dieses Überholvorgangs verlor der 31-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses geriet ins Schleudern und touchierte das andere Fahrzeug, welches durch die Berührung gegen die Mittelleitplanke prallte. Das Auto des 31-Jährigen schleuderte anschliessend über sämtliche Spuren sowie den Pannenstreifen und prallte dort mit grosser Wucht gegen die Leitplanke. Von dort schleuderte das Unfallfahrzeug in einem grossen Bogen über alle drei Spuren zurück auf die Autobahn und kam schliesslich nach über 280 Metern auf dem Normalstreifen zum Stillstand.
Auswirkungen und Sachschaden
Durch den heftigen Aufprall flogen verschiedene Trümmerteile durch die Luft. Eines davon prallte gegen die Windschutzscheibe eines unbeteiligten Fahrzeugs. Der Lenker kam mit dem Schock und einer zersplitterten Windschutzscheibe davon. Ein anderes Trümmerteil beschädigte den Unterboden eines weiteren Fahrzeugs. Alle vom Unfall betroffenen Personen blieben unverletzt. Wegen der weit verstreuten Trümmerteile mussten zwei der drei Fahrspuren für mehrere Stunden gesperrt werden.
Ermittlungen und Festnahme
Da der Verdacht besteht, dass der Unfallverursacher mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr, führte die Kantonspolizei Zürich eine umfassende Spurensicherung durch. Der 31-Jährige wurde direkt vor Ort verhaftet. Er wird bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf ein Raserdelikt im Zusammenhang mit einem waghalsigen Überholmanöver, des Fahrens ohne Führerausweis sowie des Fahrens in nicht fahrfähigem Zustand zur Anzeige gebracht.
Fahrbahnsperrung und Reinigungsarbeiten
Neben der Kantonspolizei stand auch der Nationalstrassenunterhalt des Tiefbauamts des Kantons Zürich im Einsatz. Die Mitarbeitenden mussten verschiedene vom Unfallfahrzeug verursachte Belagsschäden reparieren und die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsmitteln reinigen, bevor diese wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.
Quelle der Meldung: KAPO ZH
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