Im Monat Juli 2026 häufen sich im Kanton BL Anrufe falscher Polizisten; eine ältere Person verlor über eine Million Franken.
Liestal, 1. Juli 2026 – Im gesamten Kanton Basel-Landschaft verzeichnet die Polizei Basel-Landschaft aktuell wieder eine Häufung von Telefonanrufen durch falsche Polizistinnen und Polizisten. Bei einem jüngsten Vorfall büsste eine ältere Person Vermögenswerte in der Höhe von über einer Million Franken ein.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft rief die unbekannte Täterschaft das Opfer an und behauptete, für die Polizei beziehungsweise die Staatsanwaltschaft tätig zu sein. Die Anrufer gaben vor, dass in der Nachbarschaft Einbrecher verhaftet worden seien und deshalb die Vermögenswerte des Opfers gefährdet seien. Mit diesem Vorwand hielten sie die Person über eine längere Zeitspanne am Telefon. In der Folge brachten sie das Opfer dazu, Wertgegenstände aus einem Bankschliessfach zu holen. Eine unbekannte Person, die sich ebenfalls als Mitglied der vermeintlichen Polizei ausgab, holte diese Gegenstände später am Wohnort der geschädigten Person ab.
Vorgehensweise der Täterschaft
Dieser Vorfall veranschaulicht die Methode der Täter. Sie erzeugen gezielt Druck, spiegeln eine akute Gefahrenlage vor und veranlassen die Opfer auf diese Weise, Vermögenswerte an ihnen unbekannte Personen auszuhändigen.
Warnung und Verhaltensregeln
Die Polizei Basel-Landschaft spricht eine eindringliche Warnung vor dieser Betrugsmasche aus und ruft die folgenden Verhaltensregeln in Erinnerung:
- Die Polizei verlangt am Telefon nie die Herausgabe von Bargeld, Schmuck oder sonstigen Wertgegenständen.
- Händigen Sie unbekannten Personen niemals Vermögenswerte aus.
- Geben Sie keinem Druck nach und brechen Sie verdächtige Telefongespräche umgehend ab.
- Melden Sie sich bei Zweifeln über die offiziellen Notrufnummern 112 oder 117 bei der Polizei.
- Thematisieren Sie diese Betrugsmasche insbesondere bei älteren Angehörigen sowie Personen in Ihrem Umfeld.
Im erwähnten Fall hat die Polizei Basel-Landschaft die entsprechenden Ermittlungen eingeleitet.
Quelle der Meldung: Polizei Basel-Landschaft
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