Uri: Behörden verhängen Feuerverbot bis auf Weiteres
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der hohen Temperaturen hat sich die Waldbrandgefahr im gesamten Kanton Uri deutlich erhöht. Die Niederschläge der vergangenen Tage konnten die Situation nicht nachhaltig entschärfen. Deshalb hat die Sicherheitsdirektion nach Rücksprache mit den Einwohnergemeinden ein generelles Feuerverbot erlassen.
Ab sofort ist es untersagt, im Wald sowie innerhalb eines Abstandes von 50 Metern zum Waldrand Feuer zu entfachen. Das Verbot gilt auch für fest eingerichtete Feuerstellen sowie für mitgebrachte Holz- und Kohlegrills. Ebenfalls verboten sind Feuer an unbefestigten Feuerstellen im übrigen Kantonsgebiet, das Abbrennen von Feuerwerk, das Entzünden von Höhenfeuern sowie das Steigenlassen von Heissluftballonen oder Himmelslaternen. Zudem dürfen brennende Zigaretten, Streichhölzer oder andere Raucherwaren nicht achtlos weggeworfen werden.
Eine Ausnahme gilt für die Feuerwehrorganisationen des Kantons Uri. Sie dürfen die fest eingerichteten Feuerstellen im Zivilschutz- und Ausbildungszentrum KRUMP in Erstfeld weiterhin für Übungs- und Ausbildungszwecke nutzen.
Wer gegen das Feuerverbot verstösst, muss mit einer Busse rechnen. Die Massnahme gilt bis auf Weiteres und wird bei einer Änderung der Wetterlage neu beurteilt.
Die Behörden danken der Bevölkerung für ihr Verständnis sowie für einen verantwortungsvollen Umgang mit Feuer, um Wald- und Flurbrände zu verhindern und Mensch sowie Natur zu schützen.
Quelle der Meldung: Kanton Uri
