Lugano TI: Bis zu 2000 Armeeangehörige sichern OSZE-Treffen

TI 18.09.2026 · 11:44
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Am Freitag (18.09.2026) hat der Bundesrat einen Armeeeinsatz sowie Luftraumeinschränkungen für die OSZE-Ministerkonferenz in Lugano genehmigt.

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. September 2026 einen Assistenzdiensteinsatz der Armee bewilligt. Dieser dient der Unterstützung der zivilen Behörden bei den Sicherheitsmassnahmen für die OSZE-Ministerkonferenz, die am 3. und 4. Dezember 2026 in Lugano stattfindet. Die subsidiäre Unterstützung ergänzt die von den zivilen Stellen geplanten Sicherheitsvorkehrungen.

Mit der Organisation der jährlichen OSZE-Ministerkonferenz am 3. und 4. Dezember 2026 in Lugano beendet die Schweiz ihr Ratsvorsitzjahr. An der Zusammenkunft nehmen hochrangige Delegationen der 57 Teilnehmerstaaten sowie der Partnerstaaten der OSZE teil. Begleitet werden diese von offiziellen Delegationen sowie von zahlreichen Vertretenden der Medien, internationaler Organisationen und der Zivilgesellschaft.

Bis zu 2000 Armeeangehörige im Assistenzdienst

Zur Gewährleistung der Sicherheit an der Konferenz hatte die Regierungsrat des Kantons Tessin beim Bund um Unterstützung ersucht. Im Rahmen der vorgesehenen Sicherheitsmassnahmen bewilligte der Bundesrat den subsidiären Einsatz von maximal 2000 Armeeangehörigen im Assistenzdienst.

Die Armee unterstützt die Kantonspolizei Tessin, wobei sie insbesondere Aufgaben in den Bereichen Objektschutz, Luftüberwachung und -aufklärung, Transport sowie Logistik übernimmt. Mit diesen Massnahmen wird das Sicherheitsdispositiv der kantonalen Behörden ergänzt. Der Einsatz der Armee erfolgt am Boden sowie in der Luft und wird in Abstimmung mit der Kantonspolizei Tessin erbracht.

Einschränkung des Luftraums vom 30. November bis zum 4. Dezember 2026

Zudem hat der Bundesrat eine temporäre Einschränkung für die Nutzung des Luftraums in der Region Lugano bewilligt. Dieser Schritt ist für die Gewährleistung der Sicherheit des Treffens notwendig. Die Schweiz ist verpflichtet, die Sicherheit von völkerrechtlich geschützten Personen zu garantieren. Voraussichtlich bildet der Flughafen Mailand-Malpensa den wichtigsten Ankunftsort der Delegationen.

Der Luftraum wird ab Montag, 30. November 2026, um 7 Uhr Ortszeit, bis Freitag, 4. Dezember 2026, um 23.59 Uhr Ortszeit, eingeschränkt. Die Beschränkung betrifft eine Zone im Umkreis von 46 Kilometern rund um Lugano. Die Schweizer Luftwaffe stellt gemeinsam mit der Kantonspolizei Tessin und der italienischen Luftwaffe einen Luftpolizeidienst sowie eine verstärkte Luftraumüberwachung sicher. Die Einschränkung gilt für den Sichtflugverkehr, den nichtkommerziellen Instrumentenflugverkehr sowie unbemannte Luftfahrzeuge.

Quelle der Meldung: Der Schweizerische Bundesrat

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  Redaktion Unfallmeldungen       18 September, 2026 11:44