Stettfurt TG: Polizei schnappt Betrüger bei Geldübergabe

TG Warnung 24.09.2026 · 09:30
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Am Dienstagvormittag (22.09.2026) hat die Kantonspolizei Thurgau in Stettfurt einen 28-jährigen Mann bei einer Geldübergabe auf frischer Tat festgenommen. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben den Mann im Rahmen eines Telefonbetrugs auf frischer Tat erwischt. Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Festnahme bei Geldübergabe

Gegen 11.30 Uhr ging bei der Kantonspolizei Thurgau am Dienstag eine Meldung ein. Demnach beabsichtigte eine 62-jährige Frau in Stettfurt, Geld an einen angeblichen Sicherheitsdienst einer Bank zu übergeben. Die Einsatzkräfte begaben sich umgehend nach Stettfurt und konnten den Geldabholer direkt bei der Übergabe festnehmen. Gegen den 28-jährigen Serben hat die Staatsanwaltschaft Bischofszell eine Strafuntersuchung eingeleitet.

Empfehlungen zur Prävention

Bitte sensibilisieren Sie Personen in Ihrem Umfeld:

  • Keine Wertsachen übergeben: Aushändigen Sie niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen. Echtes Bankpersonal sowie Polizistinnen und Polizisten fordern niemals die Übergabe von Geld oder Wertgegenständen.
  • Identität überprüfen: Überprüfen Sie, ob es sich tatsächlich um Bankmitarbeitende oder Angehörige der Polizei handelt:
    • Unterbrechen Sie das Gespräch (Verbindung beenden).
    • Wählen Sie die Nummer Ihrer Bankfiliale oder den Notruf 117.
    • Schildern Sie den Sachverhalt und erkundigen Sie sich, ob wirklich Mitarbeitende der Bank beziehungsweise der Polizei angerufen haben.
  • Telefonnummern hinterfragen: Täuschen Sie sich nicht durch Telefonnummern auf Ihrem Display. Es ist technisch auf einfache Weise machbar, die angezeigte Nummer des Anrufers zu verändern.
  • Einträge im Telefonbuch anpassen: In gedruckten wie auch in digitalen Telefonbüchern ist oft der vollständige Name verzeichnet. Wenn dieser auf eine ältere und allenfalls alleinstehende Person schliessen lässt, ist das für Betrüger von Interesse. Überlegen Sie, ob eine Abkürzung verwendet werden kann (beispielsweise «E. Muster» anstatt «Elisabeth Muster»), oder lassen Sie den Eintrag komplett löschen.

Weitere Informationen und Präventionstipps stellt die Kantonspolizei Zürich auf der Website www.telefonbetrug.ch zur Verfügung.

Quelle der Meldung: Kantonspolizei Thurgau

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  Redaktion Unfallmeldungen