Am Dienstagmittag (29.09.2026) kam es in Neuchâtel zu einer Explosion und einem Brand in einem Gebäude. Eine Frau erlag ihren Verletzungen.
Explosion und Brand in Wohngebäude
Am Dienstag, 29. September 2026, wurden die Rettungsdienste gegen 11:57 Uhr über eine Explosion mit anschliessendem Brand in einem Gebäude an der Rue des Fahys in Neuchâtel benachrichtigt. Erste Feststellungen zeigten, dass das Feuer in einer Wohnung im 1. Stock der Liegenschaft ausgebrochen war.
Opfer nach Vorfall verstorben
Zum Zeitpunkt des Ereignisses befanden sich vier Personen im Gebäude. Drei Personen wurden für medizinische Kontrollen in das RHNe in Pourtalès gebracht. Die vierte Person, eine 55-jährige Frau, wurde schwer verletzt von der Rega versorgt. Sie verstarb am Mittwochmorgen an den Folgen ihrer Verletzungen. Das Opfer befand sich in der vom Brand betroffenen Wohnung. Sie war nicht die Mieterin, hielt sich jedoch regelmässig dort auf.
Ursache noch ungeklärt
Gemäss ersten Ermittlungen könnten die Explosion und der Brand mit dem Vorhandensein von Gas in der Wohnung zusammenhängen. Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt die genaue Ursache des Schadensfalls jedoch unbestimmt. Es laufen zahlreiche technische sowie gerichtliche Ermittlungen, um die genauen Umstände des Sachverhalts zu klären.
Evakuierung der Mieterschaft
Wegen des Ausmasses der am Gebäude entstandenen Schäden mussten die Mieterinnen und Mieter anderweitig untergebracht werden.
Grosses Aufgebot der Rettungskräfte
Ein grosses Aufgebot an Rettungskräften stand vor Ort im Einsatz. Mehr als 60 Personen waren beteiligt, darunter rund zwanzig Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen, rund dreissig Gendarmen und Ermittler der Kriminalpolizei, vier Ambulanzen, zwei SMUR-Teams, ein Rega-Helikopter, acht Mitarbeitende des öffentlichen Sicherheitsdienstes der Stadt Neuchâtel, ein Inspektor der ECAP sowie zwei Angehörige des Zivilschutzes.
Verkehrseinschränkungen
Um den Einsatz der Rettungskräfte zu ermöglichen, wurde die Rue des Fahys im Abschnitt zwischen dem Kreisel der Rue du Rocher und der Unterführung an der Rue de Gibraltar für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr konnte gegen 16:30 Uhr wieder freigegeben werden.
Untersuchung eingeleitet
Der piketthabende Staatsanwalt begab sich vor Ort. Er hat eine Untersuchung eröffnet, um die Ursachen und Umstände dieses Ereignisses zu ermitteln.
Quelle der Meldung: Neuenburger Polizei
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