Saint-Maurice VS: Illegaler Reisebus gestoppt

VS Warnung 5.10.2026 · 10:20
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Im Monat September 2026 deckte die Kantonspolizei Wallis bei Verkehrskontrollen illegale Kabotage, AdBlue-Betrügereien sowie ein Raserdelikt auf.

Einsatzkräfte, die auf die Überwachung des nationalen und internationalen Schwerverkehrs spezialisiert sind, hielten am Montag, 21. September 2026, kurz vor 8.30 Uhr in St-Maurice einen in Rumänien immatrikulierten Reisebus an.

Die Kontrolle ergab, dass der 43-jährige rumänische Lenker etwa ein Dutzend ausländische Touristen innerhalb der Schweiz transportierte und somit einen Binnentransport durchführte. Die Reisenden konnten ihre Fahrt mit einem Fahrzeug eines örtlichen Transportunternehmens fortsetzen.

Der Lenker sowie sein Auftraggeber wurden bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt angezeigt. Sie mussten eine Busse in der Höhe von mehreren Tausend Franken bezahlen.

Neunter Fall von AdBlue-Betrug in diesem Jahr

In St-Maurice und Gondo wurden zwischen Ende Juli und Ende August 2026 drei Fahrzeuge mit manipulierten Abgasreinigungssystemen gestoppt. Bei sämtlichen drei Fällen führten die Anpassungen dazu, dass die korrekte Funktionsweise der Systeme zur Verringerung von Schadstoffemissionen umgangen werden konnte.

Mitarbeitende des Schwerverkehrskompetenzzentrums überprüften am Mittwoch, 23. September 2026, kurz vor 10.15 Uhr im Rahmen von Kontrollen des regionalen, nationalen und internationalen Verkehrs eine in Portugal immatrikulierte Fahrzeugkombination. Das Fahrzeug wurde von einem 42-jährigen brasilianischen Staatsangehörigen gelenkt. Die technischen Überprüfungen zeigten Manipulationen an den elektronischen Systemen des Motors sowie der Abgasnachbehandlung.

Sowohl der Lenker als auch der Unternehmensverantwortliche wurden bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt angezeigt. Die verhängten Sanktionen belaufen sich zusammen auf knapp 10’000 Franken. Das Fahrzeug musste überdies vor der Weiterfahrt wieder vorschriftsgemäss instand gesetzt werden.

Dreissigstes Raserdelikt im Wallis

Am Mittwoch, 30. September 2026, kurz vor 9.20 Uhr wurde ein Lenker mit einer Geschwindigkeit von 149 km/h anstelle der zugelassenen 80 km/h erfasst. Die Geschwindigkeitskontrolle fand im Baustellenbereich der Rhoneautobahn A9 zwischen den Anschlüssen Siders-West und Sitten-Ost statt.

Dem 26-jährigen französischen Staatsangehörigen wurde der Führerausweis direkt vor Ort abgenommen.

Er wurde bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt sowie bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, die eine Untersuchung aufgenommen hat.

Rücksichtnahme und Sicherheit für das Strassenpersonal

Bei der Annäherung an eine Baustelle sind besondere Vorsicht und das Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzungen von entscheidender Bedeutung. Kantoniere und Mitarbeitende, die Unterhalts-, Asphaltierungs- oder andere Strassenarbeiten verrichten, sind regelmässig in direkter Nähe des fliessenden Verkehrs tätig und damit den Gefahren des Strassenverkehrs besonders ausgesetzt.

Die Kantonspolizei ruft sämtliche Verkehrsteilnehmenden dazu auf, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren, die Signalisation zu befolgen und sich bei der Annäherung an jede Baustelle, auch an eine temporäre, besonders aufmerksam zu verhalten.

Langsamer zu fahren bedeutet auch, jene zu schützen, die auf unseren Strassen arbeiten.

Quelle der Meldung: Kantonspolizei Wallis

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  Redaktion Unfallmeldungen