Lausanne VD Schäden nach Ausschreitungen bei Playoff-Spiel
Das sechste Playoff-Spiel zwischen dem Lausanne Hockey Club und dem Genève-Servette Hockey Club fand am Dienstag, dem 31. März, in der Vaudoise Arena statt. Nach Spielende kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei wurde mit Wurfgeschossen beschossen und musste Gummigeschosse und Tränengas einsetzen, um die Ordnung wiederherzustellen.
Am Dienstag, dem 31. März 2026, fand das sechste Playoff-Spiel zwischen dem Lausanne Hockey Club und Genève-Servette in der Vaudoise Arena vor 9.600 Zuschauern (ausverkauft) statt. Die Ankunft der Busse mit den Genfer Fans verlief ohne Zwischenfälle. Während des Spiels kam es jedoch zu mehreren Provokationen zwischen den gegnerischen Anhängern.
Nach dem Spiel setzten sich die Lausanner Anhänger Sturmhauben auf und suchten die Konfrontation mit den Genfer Anhängern. Polizei und private Sicherheitskräfte schritten ein und verhinderten Ausschreitungen. Eine Gruppe der Lausanner Anhänger, immer noch mit Sturmhauben, verließ daraufhin die Eisbahn und versammelte sich auf dem Vorplatz. Von der Polizei zurückgedrängt, entfernten sie sich zunächst von der Vaudoise Arena, kehrten dann aber zurück. Dabei bewarfen die Anhänger die Polizei wiederholt mit Gegenständen, darunter Steinen. Die Polizei sah sich schließlich gezwungen, Gummigeschosse und Tränengas einzusetzen, um die Anhänger kurz nach 23:30 Uhr endgültig zu zerstreuen. Die Busse der Genfer Anhänger konnten die Eisbahn anschließend ohne Zwischenfälle verlassen. Es gab keine Festnahmen.
An zwei im Depot neben der Eisbahn geparkten TL-Fahrzeugen wurden Schäden festgestellt. Bei den Vorfällen wurden keine Polizeibeamten verletzt.
Die Sicherheit dieser Veranstaltung wurde durch eine große Polizeipräsenz gewährleistet, darunter der Sicherheitsdienst der Westpolizei, eine Verkehrspolizei und die Aufrechterhaltung der Ordnung durch Personal der Kantonspolizei Waadt, der Stadtpolizei Lausanne und der interkommunalen Polizeikräfte des Waadts.
Quelle der Meldung: KAPO VD