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Wil SG: Hund aus 50-Grad-PW gerettet – Kapo warnt vor Hitze

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Im Monat Juni 2026 warnt die Kantonspolizei St.Gallen wegen der Hitzewelle vor Hunden und Kindern im Auto, Heckenbränden, Risiken im Wasser und in den Bergen.

Am Dienstag (23.06.2026) hat der Kanton St.Gallen in zwei Medienmitteilungen auf die bestehenden Gefahren durch die Trockenheit sowie auf die gesundheitlichen Risiken aufgrund der hohen Temperaturen aufmerksam gemacht. Weitere Informationen zu den Medienmitteilungen finden Sie unter https://www.sg.ch/tools/newsuebersicht.newsArea__138.newsType__News.html. Auch die Kantonspolizei St.Gallen betont, dass die Hitzewelle erhebliche Risiken birgt, die beachtet werden müssen.

Gefahren im Auto

Am Montagnachmittag (22.06.2026) rückte die Kantonspolizei St.Gallen in Wil aus, da ein Hund alleine in einem geschlossenen Auto zurückgelassen worden war. Die Temperaturen im Innern eines Wagens können auf weit über 50 Grad ansteigen. Ein geöffnetes Fenster schafft keine ausreichende Abkühlung, und auch das Parkieren im Schatten bietet nur kurzfristige Erleichterung, da sich Schattenbereiche schnell verschieben. Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer sollten ihre Tiere in der Sommerhitze keinesfalls im Auto zurücklassen, da sonst die akute Gefahr eines Hitzeschlags besteht – diese Warnung gilt gleichermassen für Kinder im Auto.

Brände von Hecken

In den vergangenen Wochen musste die Kantonspolizei St.Gallen mehrfach ausrücken, weil Hecken in Brand geraten waren. Solche Feuer können sich rasch auf umliegende Gebäude ausbreiten. Als Ursache stellte sich häufig die Verwendung eines Brenners heraus, der zum Abbrennen von Unkraut genutzt wurde. Bei trockener Witterung ist beim Umgang mit Feuer und Hitzequellen besondere Vorsicht geboten, da trockene Hecken, Sträucher sowie Grasflächen schnell Feuer fangen können. Die Kantonspolizei empfiehlt, Unkraut in unmittelbarer Nähe zu Hecken nicht mit offener Flamme zu beseitigen und auch Grills, Feuerschalen sowie heisse Asche nur mit ausreichendem Abstand zu Holz, Hecken, Sträuchern und trockenem Gras zu verwenden.

Gefahren am und im Wasser

Bei den hohen Temperaturen suchen zahlreiche Menschen im Wasser nach Abkühlung. Auch in Gewässernähe und beim Wassersport sollten jedoch potenzielle Gefahren beachtet werden. Schwimmunfälle oder Vorfälle im Zusammenhang mit Booten kommen leider immer wieder vor. Um die Sicherheit zu erhöhen, verweist die Kantonspolizei St.Gallen auf mehrere hilfreiche Ratgeber:

Ausflüge in die Berge

In den Sommermonaten zieht es viele Menschen in die Berge, wo es auch in höheren Lagen überdurchschnittlich heiss bleibt. Daher ist es wichtig, sich gut auszurüsten und die eigene körperliche Verfassung bei Wanderungen oder Velotouren realistisch einzuschätzen. Ebenso sollte stets ausreichend Trinkwasser mitgeführt werden, um den Risiken der Hitze vorzubeugen. Wer diese Grundsätze vernachlässigt, setzt sich in den Bergen einem unnötigen Risiko aus.

Die Kantonspolizei St.Gallen appelliert bei der herrschenden Hitze an ein besonnenes Verhalten – im Umgang mit den Risiken ebenso wie im respektvollen Umgang mit der Natur und den Mitmenschen.

Quelle der Meldung: KAPO SG

  Redaktion Polizei-Schweiz       23 Juni, 2026 12:38