Am Sonntag (13.09.2026) kam es beim Spiel Lausanne-Sport gegen FC Servette zu Fan-Ausschreitungen. Am Bahnhof setzte die Polizei Gummischrot ein.
Anlässlich des Super-League-Spiels zwischen Lausanne-Sport und dem FC Servette wurden die Genfer Fans am Sonntag, 13. September 2026, mit Bussen bis in die Nähe des Stadions transportiert. Nach ihrer Ankunft stiegen sie aus den Bussen aus und hielten sich während mehrerer Minuten ausserhalb des Areals auf, obwohl die vorgesehenen Modalitäten einen begleiteten Transport direkt in den für sie reservierten Sektor vorschrieben.
Nach langen Verhandlungen kehrten die Anhänger von Servette in ihre Busse zurück, ehe sie in den für sie vorgesehenen gesicherten Sektor gebracht wurden. Sie entschieden sich jedoch dazu, das Stadioninnere nicht zu betreten, und blieben auf dem Areal nahe der Busse. Dort verblieben sie während der gesamten Veranstaltung unter der Aufsicht des privaten Sicherheitsdienstes des Stadions. Nach dem Ende des Spiels verliessen die Lausanner Fans das Areal ruhig und ohne jegliche Konfrontation mit den Ordnungskräften.
Ausschreitungen am Bahnhof
Die Genfer Fans begaben sich ihrerseits mit dem Bus zum Bahnhof Lausanne. Der Grossteil von ihnen stieg in der Folge in den Extrazug. Rund vierzig Fans, von denen einige vermummt waren, setzten im Bahnhof jedoch insbesondere Pyrotechnik sowie Böller gegen die anwesenden Polizisten ein. Dies zwang die Ordnungskräfte dazu, Gummischrot einzusetzen.
Es sind keine Verletzten zu beklagen, jedoch wurden mehrere Sachbeschädigungen festgestellt. Die genauen Umstände dieser Vorfälle bilden den Gegenstand gerichtlicher Ermittlungen.
Grosses Polizeiaufgebot
Die Sicherheit der Sportveranstaltung wurde durch ein grosses Polizeiaufgebot gewährleistet. Dieses umfasste ein Verkehrsdetachement sowie den Ordnungsdienst und die öffentliche Sicherheit aus Gendarmen und Polizisten. Übernommen wurde dieser Einsatz von Personal der Kantonspolizei Waadt, der Stadtpolizei Lausanne, den Waadtländer Gemeindepolizeien, der Kantonspolizei Genf sowie der TPO.
Quelle der Meldung: KAPO VD
Update zu dieser Meldung: neue Informationen.
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