Schwyz SZ: Cyber-Ermittler sichern Krypto-Beute von 10,5 Mio.
Am Dienstag (05.05.2026) stellten Staatsanwaltschaft und Kapo Schwyz nach einem Betrugsfall Kryptowährungen im Wert von 10,5 Mio. US-Dollar sicher.
Infolge einer Strafanzeige aus dem Kanton Schwyz haben die Staatsanwaltschaft Schwyz und die Kantonspolizei Schwyz durch eine enge Zusammenarbeit Kryptowährungen im Wert von rund 10,5 Millionen US-Dollar sichergestellt. Der Fall steht im Zusammenhang mit einer mutmasslich betrügerischen Investitionsmasche.
Mutmassliche Investitionsmasche
Im Dezember 2024 reichte ein im Kanton Schwyz ansässiges Unternehmen bei der dortigen Staatsanwaltschaft Strafanzeige ein. Die Täterschaft hatte eine Investitionsmöglichkeit vorgetäuscht und die Firma dazu veranlasst, einen grösseren Geldbetrag in Form von Kryptowährungen auf eine von der Täterschaft kontrollierte Wallet-Adresse zu überweisen. Nur wenige Tage nach dieser Transaktion brach der Kontakt zum Mittelsmann vollständig ab.
Ermittlungen und Sicherstellung
Nach enger Absprache zwischen der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei Schwyz nahm der Fachbereich Cybercrime umgehend umfangreiche Ermittlungen auf und leitete erste Massnahmen ein. Im Zuge der Untersuchungen konnten dank der freiwilligen Kooperation von mehreren ausländischen Krypto-Asset-Service-Providern Kryptowährungen im Gegenwert von rund 10,5 Millionen US-Dollar sichergestellt werden.
Übernahme durch Tessiner Staatsanwaltschaft
Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen zur Täterschaft wurde das Verfahren im weiteren Verlauf von der Staatsanwaltschaft des Kantons Tessin übernommen.
Der bedeutende Ermittlungserfolg lässt sich insbesondere auf die enge und effiziente Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft und der Polizei zurückführen. Ausschlaggebend waren zudem das rasche Handeln der beteiligten Behörden sowie das innovative und flexible Vorgehen in einem für die Strafverfolgungsbehörden anspruchsvollen Umfeld im Bereich der Kryptowährungen.
Aufgrund der laufenden Untersuchung sowie aus ermittlungstaktischen Gründen können keine weiteren Auskünfte erteilt werden.
Quelle der Meldung: KAPO SZ