Update zu diesem Vorfall — ursprüngliche Meldung: hier.
Die Kantonspolizei St.Gallen gibt Tipps für die sichere Fahrt mit dem Boot. Wichtig sind geprüfte Rettungsmittel, Wetterbeobachtung und Regelkenntnisse.
Schönes Wetter und hohe Temperaturen veranlassen Personen mit einem Schiffsführerausweis dazu, sich mit dem Boot auf dem Wasser zu vergnügen. Vor dem Wasserspass ist es jedoch wichtig, entsprechende Sicherheitsmassnahmen zu ergreifen, um Unfälle zu verhindern. Zudem ist es ratsam, sich über das jeweilige Gewässer, die Wetterentwicklung sowie die geltenden Regeln und Vorschriften zu informieren. Dieser Ratgeber wurde in Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St.Gallen erarbeitet.
Die Vorbereitung ist entscheidend
Es ist wichtig, die Rettungsmittel bereitzustellen und diese rechtzeitig anzuziehen. Bevor man sich auf das Wasser begibt, sollte die Mindestausrüstung sorgfältig auf ihre Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit überprüft werden. Die Wetterlage muss im Auge behalten werden, und das Verfolgen der aktuellen Wetternachrichten hilft, unerwartete Risiken zu vermeiden.
An Bord ist darauf zu achten, potenzielle Stolperfallen zu vermeiden und sichere Sitzplätze einzunehmen. Über die geltenden Vorschriften, insbesondere bezüglich der Fahrtauglichkeit, sollte man sich gründlich informieren. Vor dem Aufbruch sind die Zulassung des Bootes sowie die Funktionalität der Gas- und Elektroanlagen zu überprüfen. Das Boot sollte vor Diebstahl und Einbruch geschützt werden, und verdächtige Vorkommnisse sind umgehend der Polizei zu melden.
Auf dem Wasser richtig reagieren
Bei einem Notfall im Gewässer ist die Polizei unter der Notrufnummer 117 zu alarmieren. Bei einem Notfall auf dem Bodensee ist zu beachten, dass die internationale Notrufnummer 112 zu wählen ist, da sich Teile des Bodensees in Deutschland und Österreich befinden.
Am See ist es wichtig, auf die Starkwind- und Sturmwarnleuchten zu achten. Diese warnen mit einer Vorlaufzeit von etwa einer Stunde mit 40 Blitzen pro Minute (Starkwindwarnung) ab 6 Beaufort sowie mit 90 Blitzen pro Minute (Sturmwarnung) ab 8 Beaufort.
Zusätzliche Vorkehrungen sind für die Navigation auf Flussstrecken zu treffen. Zu Kursschiffen sollte ausreichend Abstand gehalten werden, und man sollte nahe am Flussufer bleiben, um nicht in das Fahrwasser der Kursschiffe zu geraten.
Es sollte stets daran gedacht werden, die Sicherheitsregeln zu respektieren, um eine unbeschwerte Zeit auf dem Wasser zu geniessen. Im nächsten Ratgeber wird gerne zu einem anderen Thema beraten.
Quelle der Meldung: Kantonspolizei St. Gallen
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