In der letzten Woche vom 14.09.2026 – 20.09.2026 kam es im Wallis zu rund 30 Betrugsfällen mit knapp 150’000 Franken Schaden. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.
Ob als falscher Polizist, vermeintlicher Bankmitarbeiter oder in einer anderen vertrauenswürdigen Rolle: Betrüger versuchen, Vertrauen zu gewinnen, Druck auszuüben und ihre Opfer zu einer schnellen Handlung zu veranlassen. In bestimmten Fällen nutzen sie das sogenannte «Spoofing». Mit dieser Methode kann auf dem Telefondisplay eine bekannte oder sogar offizielle Nummer erscheinen, obwohl das Gespräch in Wahrheit von Betrügern stammt.
Wichtige Verhaltensregeln
Da sich die Betrugsmethoden ständig verändern, bleiben einige grundlegende Verhaltensregeln besonders wichtig:
- Übergeben Sie aufgrund eines Telefonats niemals Geld, Wertgegenstände oder Bankkarten und geben Sie keine Codes bekannt.
- Die angezeigte Telefonnummer ist allein kein verlässlicher Nachweis für die Identität der anrufenden Person.
- Im Zweifelsfall: Beenden Sie das Gespräch und wählen Sie die Nummer der betreffenden Institution oder Person selbst über eine Ihnen bekannte und vertrauenswürdige Telefonnummer.
Einbezug des Umfelds
Die Kantonspolizei Wallis wendet sich mit dieser Botschaft nicht nur an mögliche Betroffene, sondern auch an deren persönliches Umfeld. Angehörige können einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie das Thema aufgreifen und die Warnung weiterverbreiten.
Der Medienmitteilung sind vier einprägsame Präventionsplakate beigelegt. Sie sollen der Bevölkerung dabei helfen, Betrugsversuche frühzeitig zu durchschauen und sich bei Unsicherheiten richtig zu verhalten. Die Kantonspolizei Wallis bittet die Bevölkerung, diese Plakate weiterzuleiten, speziell an ältere Angehörige und Bekannte.
Bei einem Betrugsversuch oder auffälligem Verhalten informieren Sie umgehend die Polizei über die Nummer 117.
Quelle der Meldung: Kantonspolizei Wallis
