Planzer-Phishing: Betrüger wollen Kreditkartendaten

CH 12.08.2026 · 13:36

Cyberkriminelle versenden gefälschte E-Mails im Namen von Planzer. Über eine Fake-Website versuchen sie, an persönliche Daten und Kreditkartendaten zu gelangen.

Im Namen von Planzer versenden Cyberkriminelle gefälschte E-Mails und behaupten darin, dass eine Bestellung unterwegs sei. Ihr Ziel ist es, über eine gefälschte Website an persönliche Daten sowie Kreditkartendaten zu gelangen.

Die Betrugsmasche

Die betrügerische E-Mail gibt vor, von Planzer zu stammen und dass eine Sendung verschickt worden sei. Über den Button «Sendungsstatus anzeigen» gelangt man auf eine gefälschte Website.

Die gefälschte Internetseite ahmt das Erscheinungsbild und das Logo von Planzer nach. Zunächst werden die potenziellen Opfer aufgefordert, für eine angebliche Sendungsverifikation ihren Namen und ihre Adresse einzugeben. Danach wird behauptet, dass für die Zustellung des Pakets eine Zollgebühr von CHF 5.21 offen sei.

Zur Begleichung der Gebühr verlangt die Website die vollständigen Kreditkartendaten. Im Anschluss sollen die betroffenen Personen eine Zahlung in ihrer Banking-App freigeben oder einen Verifizierungscode eingeben, der ihnen per SMS zugestellt wurde. Auf diese Weise versuchen die Täterschaften, die Transaktion autorisieren zu lassen und an persönliche sowie finanzielle Daten zu kommen.

Was muss ich tun

  • Leiten Sie potenzielle Betrugs-E-Mails an [email protected] weiter.
  • Ignorieren Sie das E-Mail und löschen Sie es oder verschieben Sie es in Ihren Junk- bzw. Spam-Ordner.
  • Klicken Sie niemals auf Links in E-Mails, SMS, sonstigen Mitteilungen oder auf Internetseiten, da diese optisch angepasst oder manipuliert sein können.
  • Geben Sie keine sensiblen Informationen von sich preis, ohne zuvor gründliche Abklärungen vorgenommen zu haben.
  • Bei Unsicherheiten wird empfohlen, sich direkt beim jeweiligen Dienstleister zu erkundigen, um die Echtheit respektive Seriosität des E-Mails zu überprüfen.

Ich habe meine Daten preisgegeben

  • Informieren Sie umgehend Ihr Finanzinstitut und veranlassen Sie die Sperrung der betroffenen Bank- und Debitkarten.
  • Begeben Sie sich nach telefonischer Avisierung zu Ihrer örtlichen Dienststelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.

Quelle der Meldung: Kantonspolizei Zürich – Cybercrime

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  Redaktion Unfallmeldungen       12 August, 2026 13:36