Achtung: Gefälschte Migros-Umfrage verspricht Gratis-Box

CH 16.09.2026 · 13:36
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Eine gefälschte Migros-Umfrage lockt mit einer kostenlosen Lebensmittelbox. Wer teilnimmt, landet auf Betrugsseiten und riskiert den Verlust von Kreditkartendaten.

Eine gefälschte Befragung im Namen der Migros verspricht als Belohnung eine kostenlose Lebensmittelbox. Wer die Umfrage ausfüllt und das angebliche Geschenk anfordert, wird auf eine betrügerische Bestellseite weitergeleitet.

Die Betrugsmasche

Das Schreiben gibt sich als Angebot des «Migros Kundenservice» aus. Angeblich erhalten ausgewählte Kundinnen und Kunden nach der Teilnahme an einer kurzen Umfrage eine Migros-Lebensmittelbox im Wert von CHF 49.90 gratis. Ein Klick auf «Umfrage starten» führt auf eine gefälschte Internetseite der Migros.

Dort werden mehrere Fragen zu Einkaufsgewohnheiten, Migros-Produkten, der Cumulus-Karte und der Migros-App gestellt. Nach dem Ausfüllen der Befragung wird behauptet, die kostenlose Lebensmittelbox könne nun angefordert werden. Hinweise auf eine begrenzte Stückzahl und andere vermeintliche Interessenten sollen zusätzlichen Zeitdruck erzeugen und zu einer schnellen Bestellung verleiten.

Danach gelangen die Betroffenen auf eine betrügerische Bestellseite, auf welcher Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse angegeben werden sollen. Erst dort wird sichtbar, dass für die angeblich kostenlose Lebensmittelbox doch ein kleiner Betrag gefordert wird. Wer seine Kreditkartendaten erfasst, riskiert, dass ein höherer Betrag abgebucht und die Karte für weitere kostenpflichtige Dienstleistungen belastet wird.

Was muss ich tun

  • Leiten Sie potentielle Betrugs-E-Mails an Cybercrimepolice.ch weiter.
  • Ignorieren Sie das E-Mail und löschen Sie es oder verschieben Sie es in Ihren Junk- resp. Spam-Ordner.
  • Folgen Sie niemals Links aus E-Mails, SMS, etc. oder von anderen Websites, da diese optisch verändert sein können.
  • Geben Sie nie sensible Daten von sich preis, wenn Sie vorgängig keine gründlichen Abklärungen getätigt haben.
  • Im Zweifelsfall ist es ratsam, direkt beim betreffenden Unternehmen nachzufragen, um die Seriosität des E-Mails zu klären.

Ich habe meine Daten preisgegeben

  • Informieren Sie umgehend Ihr Finanzinstitut und lassen Sie die involvierten Bank-/Debitkarten sperren.
  • Falls Sie den Betrügern Ihre Adressdaten übermittelt haben, seien Sie in naher Zukunft wachsam, was ungewöhnliche Bestellungen oder Rechnungen in Ihrem Namen angeht, die Sie nicht in Auftrag gegeben haben.
  • Begeben Sie sich nach telefonischer Voranmeldung zu Ihrer örtlichen Stelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.

Quelle der Meldung: Kantonspolizei Zürich – Cybercrime

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  Redaktion Unfallmeldungen       16 September, 2026 13:36