Falsche Hornbach-Mail ködert mit 70 Prozent Rabatt

CH 26.08.2026 · 13:36

Betrüger versenden gefälschte E-Mails im Namen von HORNBACH und locken mit Rabatt auf Klimaanlagen, um an persönliche Angaben und Kreditkartendaten zu gelangen.

Im Namen der HORNBACH Baumarkt (Schweiz) AG versenden Betrüger E-Mails, in denen mit einem angeblich exklusiven Angebot für ein Klimagerät des Typs «Breezi Pro» geworben wird. Über eine vermeintliche Kundenbefragung führt der enthaltene Link zu einem gefälschten Onlineshop, welcher Angaben zur Person sowie Kreditkartendaten verlangt.

Die Betrugsmasche

In der E-Mail wird der Aktionscode «FIRST500» genannt, der einen Preisnachlass von 70 Prozent auf eine «Breezi Pro»-Klimaanlage verspricht. Gemäss den Angaben stehen lediglich 500 dieser Codes zur Verfügung. Über die Schaltfläche «Jetzt einlösen» werden Betroffene auf eine gefälschte Internetseite geleitet, die im Erscheinungsbild von HORNBACH gestaltet ist.

Auf der gefälschten Website wird der Rabattcode «FIRST500» als bereits aktiviert angezeigt. Zur selben Zeit wird darauf hingewiesen, dass nur noch eine beschränkte Anzahl an Codes vorhanden sei und das Angebot nur für kurze Zeit gelte. Auf diese Weise wird zeitlicher Druck aufgebaut. Anschliessend sollen die Betroffenen an einer kurzen Umfrage teilnehmen, um das Angebot zu erhalten.

Nach Abschluss der Umfrage erscheint das angebliche Produktangebot. Über eine weitere Verlinkung gelangen die Betroffenen zu einem gefälschten Onlineshop, auf dem die Klimaanlage zu einem stark reduzierten Preis angeboten wird. Beim anschliessenden Bestellvorgang werden persönliche Daten und Zahlungs-Informationen abgefragt. Wer diese Angaben erfasst, übermittelt sie an die Betreiber der gefälschten Website. Die Daten können danach für unberechtigte Zahlungen oder weitere Betrugsversuche verwendet werden.

Was muss ich tun

  • Leiten Sie potenzielle Betrugs-E-Mails an [email protected] weiter.
  • Ignorieren Sie das E-Mail und löschen Sie es oder verschieben Sie es in Ihren Junk- bzw. Spam-Ordner.
  • Folgen Sie niemals Links aus E-Mails, SMS oder sonstigen Mitteilungen beziehungsweise Websites, da diese optisch verändert oder manipuliert sein können.
  • Geben Sie niemals vertrauliche Daten von sich preis, sofern Sie nicht im Voraus gründliche Abklärungen vorgenommen haben.
  • Im Zweifelsfall wird geraten, direkt beim betreffenden Unternehmen nachzufragen, um die Verlässlichkeit beziehungsweise Legitimität der E-Mail abzuklären.

Ich habe meine Daten preisgegeben

  • Informieren Sie umgehend Ihr Finanzinstitut und veranlassen Sie die Sperrung der involvierten Bank- und Debitkarten.
  • Suchen Sie nach einer telefonischen Voranmeldung Ihre örtliche Dienststelle der Kantonspolizei auf und erstatten Sie Anzeige.

Quelle der Meldung: Kantonspolizei Zürich – Cybercrime

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  Redaktion Unfallmeldungen       26 August, 2026 13:36